Stütze Hände unter Schultern, Knie unter Hüften. Beim Einatmen sanft ins Hohlkreuz, Brustbein vor; beim Ausatmen Rücken rund, Nacken lang, Kiefer lösen. Zähle stille drei in der Ausatmung. Spüre, wie sich Zwischenräume zwischen den Rippen öffnen und der Bauch ruhiger wird. Nach etwa eineinhalb Minuten leg die Hände auf den Bauch, atme zweimal tief, lausche dem Nachklang. Lasse die Bewegung kleiner werden, bis nur noch Atem die Form führt.
Setz dich an die Bettkante, Füße hüftweit. Atme ein, strecke die Wirbelsäule; atme aus, rolle Wirbel für Wirbel in eine weiche Vorbeuge, Hände an Schienbeine oder Matratze. Lass den Hinterkopf schwer werden, Augen geschlossen. Spüre Dehnung in Rückenfaszien, Lösen im Nacken, entspannte Zunge. Mit jedem Ausatmen ein winziges Stückchen mehr Schwerkraft zulassen. Nach einigen Atemzügen langsam aufrichten, spüren, Schultern sinken lassen, Wärme im Rücken zulassen.
Lege dich rücklings nah an eine Wand, strecke Beine sanft nach oben, lege ein Kissen unter das Kreuzbein. Arme seitlich, Handflächen offen. Atme tief in die Flanken, verlängere die Ausatmung spürbar. Spüre, wie venöses Blut leichter zurückfließt, die Füße angenehm kribbeln und der Bauch weich wird. Bleibe zwei bis drei Minuten, ohne Ehrgeiz. Beende, indem du die Knie zur Brust holst, kurz schaukelst und dich seitlich ins Sitzen rollst.
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